Man blickt auf einen Weg im steilen Weinberg Mehringer Blattenberg. Dahinter erkennt man das Dorf Mehring am linken Ufer des Flusses Mosel. Der blauen Himmel ist leicht bewölkt.

Mehringer Blattenberg

Abbatte Plantare

Nordöstlich von Mehring liegt der ursprüngliche „Plattenberg“. So wurde der Weinberg im 19. Jahrhundert genannt. Entgegen der allgemeinen Annahme kommt der Name „Blattenberg“ nicht von Platte, sondern vom Lateinischen abbate plantare. Dies bedeutete in etwa „Abtpflanzung“, denn die Abtei Prüm besaß einst Weinberge rund um Mehring. Die besten Lagen waren damals dem Abt zugeordnet.

Bereiche des Mehringer Blattenbergs

Auf dem Bild oben erkennt man vor dem Ort Mehring die klassischen Parzellen des „Plattenberges“. Es handelt sich dabei um einen steilen Hang mit südlicher Ausrichtung nahe des Ortes. Dadurch dürfte sich hier sehr viel Wärme entwickeln, was der Reifung der Riesling-Trauben zu Gute kommt.

Im Bild unten blickt man von der alten Einzellage „Federberg“ auf den „Pichtern“, den „Layet“ und den „Kamperberg“ in dieser Reihenfolge. Weiter dahinter erkennt man am Ende des steilen Hanges am linken Ufer die „Lay“. Dieser Fels ist sehr steil und profitiert von seiner westlichen Ausrichtung. Hinter der Biegung der Mosel liegt schließlich der Weinberg Pölicher Held.

Schiefer und Sonne

Der Mehringer Blattenberg ist nach Süden, Südwesten und Westen ausgerichtet. Der Hang besteht aus steinigem Tonschiefer. Die Steilhänge haben teilweise Quarzit-Bestandteile. Dadurch entstehen strukturierte Weine mit einer umfassenden Fülle an tropischen Fruchtaromen.
Links am Bildrand führt ein Weg in den Weinberg Mehringer Blattenberg. Am rechten Bildrand sind man den Fluss Mosel. Am blauen Himmel sind einige Wolken.