Weinbaukarten

Wie funktioniert es?

  • Name des Weinbergs: Mit dem Cursor (Mauspfeil) über Weinberg oder Nummer streichen zeigt Name des Weinbergs an
  • Profil des Weinbergs: Mit dem Cursor auf Weinberge oder Nummern klicken zeigt das Profil des Weinbergs an
  • Zoomen: Mit + oder – und dem Mausrad kann man zoomen 
  • Verschieben: Karte durch gehaltenen Linksklick, also Klick halten, verschieben
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Weinbaukarte der Ahr

Weinbaukarte der Ahr

Die Kartografierung der Ahr zwecks Besteuerung wurde im Jahr 1904 abgeschlossen. Dabei wurden die Weinberge der Ahr mit denen des Mittelrheins gemeinsam in einer Steuerkarte erfasst. Damals wurde nicht nur an der unteren und mittleren Ahr, also zwischen Ahrweiler und Ehlingen, Wein angebaut. Der Abschnitt östlich von Ehlingen ab Bad Bodenhof bis zur Mündung der Ahr in den Rhein wurde ebenfalls mit Reben kultiviert. Die Karte unten beschränkt sich auf die untere und mittlere Ahr, wo heute zunehmend mehr und besserer Wein angebaut wird.

Interaktive Weinbaukarte der Ahr

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Weinbaukarte der Obermosel und des Moseltores

Weinbaukarte der Obermosel und des Moseltores

Im Gegensetz zur benachbarten Saar, Trier, der Ruwer, der Mittelmosel und der Terrassenmosel wurde die Obermosel nicht durch die preußische Verwaltung zur Besteuerung im 19. Jahrhundert klassifiziert. Einzig die Weinberge rund um den Ort Wehr wurden klassifiziert. Dabei wurden gerade diese Weinberge rund um den Ort Wehr, heute als Wehrer Rosenberg zusammengefasst, als gute Weinberge eingestuft. Weitere Lagen, die damals nicht klassifiziert wurden und heute ein hohes Ansehen genießen sind z.B. das Nitteler Leiterchen, der Carlsfelsen, der Nenniger Schlossberg oder der Perler Hasenberg im Moseltor am Dreiländereck. Der Weinberg liegt wortwörtlich nur einen kurzen Sprung von der französischen Grenze entfernt. Gegenüber liegt außerdem das luxemburgische Schengen.

Interaktive Weinbaukarte von Obermosel und Moseltor

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Weinbaukarte der Ruwer

Weinbaukarte der Ruwer

Die Weinberge der Ruwer wurden 1868 in der Karte des Steuerrat Clotten zum Zwecke der Besteuerung erfasst. Dabei wurden auch die Weinberge entlang der Ruwer, einem Seitenarms der Mosel, klassifiziert. Damals waren die Weinberge bzw. Lagen wesentlich kleinteiliger als heute. Im Laufe der Zeit wurden viele Weinberge zusammengelegt. Einige heutige Lagen bestanden früher aus mehreren kleineren Lagen oder sie befanden sich an anderen Stellen. Die Karte unten orientiert sich an den heutigen Lagen-Einteilungen. 

Interaktive Weinbaukarte der Ruwer

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Weinbaukarte der Saar

Weinbaukarte der Saar

Genauso wie in den benachbarten Gegenden Triers, der Obermosel, der Ruwer, der Mittelmosel oder der Terrassenmosel, wurden die Weinberge der Saar im 19. Jahrhundert klassifiziert. In der Weinbaukarte des Steuerrat Clotten des Reichsbezirk Trier wurden die Weinberge entsprechend der Güte bewertet. Je besser die Güte eingeschätzt wurde, desto höher war die Besteuerung. Da die Qualität der Weine noch heute subjektiv schwer einzuschätzen ist, gibt die Weinbaukarte einen guten Überblick, der jedoch immer mit Vorsicht genossen werden sollte. Damalige Toplagen wie der Scharzhofberg sind auch heute noch absolute Toplagen. Aber auch unbekanntere Lagen wie z.B. der Niedermenniger Herrenberg bringen heute Spitzenqualitäten hervor.

Interaktive Weinbaukarte der Saar

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Weinbaukarten der Mittelmosel

Weinbaukarten der Mittelmosel

Im Jahre 1868 veröffentlichte die preußische Verwaltung unter dem Steuerrat Clotten die erste Weinbaukarte der Mosel. Diese diente zur Klassifizierung der Weinberge zwecks Besteuerung. Die Weinbergsbesitzer und Weinbergs-Bewirtschafter mussten diese Steuern an den preußischen Staat abführen.

Bei den Weinversteigerungen und beim Weinhandel wurden je nach Qualität der Weine unterschiedliche Preise erzielt. In der Regel kamen die besseren Qualitäten auch von den besseren Lagen. Diese Weine erzielten höhere Preise und sollten dementsprechend besteuert werden.

Schon als die Karten erstellt wurden, waren sie sicherlich nicht perfekt. So sollen Orte, in denen viele evangelische Beamte wohnten oft niedriger besteuert worden sein. Da die Qualität von Wein noch heute, abgesehen von klaren Weinfehlern, bis zu einem gewissen Grad subjektiv bestimmt wird, folgt daraus ein weiteres Problem bei den Klassifizierungen. Dort wo Winzer eine gute Qualität aus dem Weinberg herausholten und diesen gut vermarkteten, entstand häufig auch ein besserer Ruf. Dieser ging mit höheren Preisen einher. Andere Lagen, die das gleiche Potential hatten, aber einen schlechteren Ruf, wurden daher oft geringer besteuert.

Unten wird die Lagenkarte der Mittelmosel in drei Bereiche eingeteilt.

Karte der Großlagen Probstberg & St. Michael – Interaktiv

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Karte der Großlagen Michelsberg und Kurfürstlay – Interaktiv

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Karte der Großlagen Badstube, Münzlay, Schwarzlay, Nacktarsch & Vom Heißen Stein – Interaktiv

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