Steiler Weinberg Waldracher Meisenberg links unten; Wald rechts unten; blauer Himmel mit Wolken oben

Waldracher Meisenberg

Im Seitental des Mörtschelbach

Neben der Waldracher Krone liegt der Waldracher Meisenberg. Unterhalb des Weinbergs fließt einer kleiner Bach, der Mörtschelbach. Gerade nachts sorgt die kühle Luft des Bachtales Abends für einen zusätzlichen Temperaturunterschied.  Dies verhilft den Trauben dazu ein besonderes Säureprofil auszubilden.

Der Steilhang Waldracher Meisenberg

Dort sollen auf den Grauschieferböden noch einige alte Reben vorhanden sein. Die Lage ist hängig bis steil und ist nach Südosten, Süden und Südwesten ausgerichtet. Die schwierigen Zeiten, welche die Weinregion Mosel hinter sich hat, sind noch heute am Weinberg sichtbar. Trotz der sehr guten Bedingungen liegen weiterhin viel Parzellen brach.

Waldracher Geheimtipp

Wenn man mit Menschen aus Waldrach spricht, hört man immer wieder wie gut die Weine vom Meisenberg waren und sind. Die Rieslinge an diesem Hang werden sehr leicht. Das heißt, dass sie dezente aber extrem filigrane Aromen ausbilden, die mit einem besonders langen Abgang verbunden sind. Die Rieslinge dieses Weinberges und auch anderer Waldracher Weinberge, fallen durch ihre aromatische Komplexität innerhalb des Zitrus-, Apfel- und Pfirsich-Spektums auf. Diese Aromen werden durch viele weitere feine Fruchtaromen sowie die elegante und ebenso komplexe Mineralität ergänzt. 

Vergleichbare Weine findet man heute auch am Waldracher Laruentiusberg oder am Waldracher Sonnenberg. Diese Einzellagen profitieren sicherlich auch von der zunehmenden Wärme. Schließlich, war es in diesen Lagen früher häufig nicht möglich reife Rieslingtrauben hervorzubringen.