Schwingendes Metronom neben Glas Wein auf aufgeklappter Klaviertastatur

Bacchus Beethoven

Gesüßter Wein

Die bleihaltigen Haarlocken des verstorbenen Musikgiganten offenbarten es: Beethoven, so entdeckten moderne Medizinforscher bei der Analyse seiner Haarlocken, hat in großen Mengen mit “Bleizucker” gesüßten Wein “genossen”. Was ihn letztendlich körperlich ruinierte.
Eine seit den Römerzeiten weit verbreite Methode Wein “aufzuwerten”, was seine zeitgemäße Fortsetzung in dem Gykol-Weinskandal erlebte.

Versoffenes Genie

Dessen ungeachtet, es ist schon was dran an dem Klischee des “versoffenen Genies”: Beethoven, ein Jünger des römischen Weingott Bacchus, vormals der griechische Dionysos, ist dafür der Beweis par excellence.

Sollte man meinen, indes Beethoven schaffte dessen ungeachtet trotzig-verzweifelt musikalisch eine andere, einen bessere Wellt, in der alle Menschen geschwisterlich vereint sind. Ein eine Welt, wo es keine selbstherrlichen Machthaber und Autokraten gibt, keine Napoleons, die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit usurpieren und verraten. Daher berührt und ergreift uns die Musik auch heute noch, ja gerade heute, so unmittelbar und umgreifend.

Schwingendes Metronom neben Glas Wein auf aufgeklappter Klaviertastatur

Wein – eine Quelle musikalischer Inspiration

Ja, Beethoven, er trank viel Wein, zu viel Wein, auch gepanschten, überwältigen ließ er sich dennoch nicht. Der Wein blieb für ihn stets eine Quelle der musikalisch-genialen Inspiration.
Der einsame Balancetanz auf dem musikalischen Hochseil, in der einen Hand der Dirigenten-Taktstock, in der anderen Hand das gefüllte Weinglas: Dionysos-Bacchus-Beethoven!

Im göttlichen Wein

Frei werden alle Menschen:

Roll over Beethoven

Autor: Richard Pestemer
Liebt Poesie und Philosphie. Und deswegen auch Wein.
Hat im Bonner Kid Verlag den Gedichtband “Seelenblicke Haiku-Momente” veröffentlicht.
Unterhält auf der der Website von VINAET den Blog “Richies Haikus”.
Am liebsten meditiert er beim Holzhacken, weil dabei höchste Konzentration erforderlich ist.

Ähnlich wie beim Weinverkosten. Sowie beim Haiku schreiben.

Richard Pestemer in schwarz und weiß: Autorenprofil auf Vinaet.

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