Man erblickt den Fluss im Vordergrund und den Weinberg Detzemer Maximiner Klosterlay am Ufer dahinter bei Regenwetter

Detzemer Maximiner Klosterlay

Kirchlicher Ursprung

Der Weinberg liegt südlich des Ortes Detzem direkt am Moselufer. Der Name geht auf einen kirchlichen Ursprung zurück. Bis zum Beginn des napoleonischen Zeitalters nach dem Jahr 1800 war der überwiegende Teil der Weinberge an der Mosel in kirchlichem Besitz. Unter der Ägide der Franzosen wurden die geistlichen Institutionen und Klöster schließlich enteignet.

Weinbau in der Detzemer Maximiner Klosterlay

Der Weinberg ist eine Steillage mit westlicher  bis südwestlicher Ausrichtung. Durch seine Steigung ist die Bewirtschaftung des Weinberges mühsam. Von dort oben wird man aber mit einen schönen Blick auf das Moseltal entlohnt. Das nach Südwesten offene Moseltal ermöglicht eine lange Sonneneinstrahlung, was der Reifung der Trauben zu Gute kommt. 

Gestein im Hang

Die Böden der Detzemer Maximiner Klosterlay bestehen aus blau-grauen Schiefergesteinen. Durch die tiefgründigen Böden mit guter Wasserführung kann auch in trockenen Jahren eine zuverlässige Wasserversorgung gewährleistet werden.

Steilhänge nebenan

Oberhalb der Detzemer Maximiner Klosterlay liegt der Detzemer Würzgarten, welcher sich weit nach Norden hin erstreckt. Im Süden liegt der steile Bereich des Weinberges Pölicher Held. Dieser Bereich profitiert ebenfalls von guten Bedingungen direkt am Ufer des Flusses Mosel.

Schild des Weinberges Detzemer Maximiner Klosterlay mitten im steilen Weinberg