Links fließt die Saar. In der Mitte befindet sich der steile Weinberg Ockfener Bockstein. Oben ist ein blauer Himmel mit einigen Wolken.

Ockfener Bockstein

Im kleinen Kosmos des Weinanbaugebiets Mosel hält man große Stücke auf den „Bockstein“. Einige Winzer halten ihn sogar für die beste Lage an der Mosel, der Saar und der Ruwer. Der Weinberg wird erst seit dem 19. Jahrhundert systematisch bewirtschaftet. 

Der Name

Der Name der Lage soll auf den Dionysoskult zurückgehen, denn der Geißbock war ein Symbol für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft. In der Antike sollen weidende Geißböcke große Schäden auf den Weinbergen angerichtet haben. Daher eigneten sie sich wohl als Opfer für die Götter.

Exposition des Ockfener Bocksteins

Insgesamt ist die Lage nach Süden ausgerichtet. Weiter in Richtung nach dem Weinberg  „Ockfener Geisberg” gibt es Bereiche mit südwestlicher und südöstlicher Ausrichtung. Im Osten grenzt sie am neu bestockten „Ockfener Geisberg“. Unten wird die Lage vom Ockfener Bach begrenzt. Oberhalb des Weinbergs gibt es schützende Wälder.

Böden

Die Böden bestehen aus Devonschiefer und Grauwacke und daher sind auch Quarzite im Boden enthalten. Die Böden haben nur geringe Eisenanteile und erinnern mehr an die Böden der Mittelmosel. Der „Ockfener Bockstein“ ist skelettreich und steinig und wird durch Feinerde ergänzt.
goldene Trauben von Blätter umgeben
Der Weg führt in den Weinberg Ockfener Bockstein. Die Himmel ist blau mit einigen Wolken