Der Wintricher Ohligsberg bietet einen wunderbaren Blick auf die Mosel. Am gegenüberliegenden Ufer befinden sich der Weinberg Minheimer Rosenberg und das Dorf Minheim. Im Hintergrund erkennt man Regenwolken über bewaldeten Hügeln.

Minheimer Rosenberg

Die Legende vom Rosenkranz

Beim Weinberg „Minheimer Rosenberg“ gibt es eine überlieferte Geschichte. Dieser Geschichte zufolge ging ein Mädchen, das von einer unheilbaren Krankheit geplagt war, immer wieder zu einem verzauberten Baumstamm am Waldrand. Jedes Mal bat es dort um Heilung und legte einen Rosenkranz für Maria und Jesus ab. Nachdem das Mädchen in einem kalten Winter starb, blühten überall um den Baumstamm Rosen auf.

Christliche Einflüsse im Minheimer Rosenberg

Aufgrund der römischen und katholischen Einflüsse finden sich überall an der Mosel christliche Symbole und damit verbundene Geschichten wie die vorher geschilderte Geschichte. Man erblickt kleine Kapellen, Altare und Kreuze.

Seit Konstantin von Neumagen-Dhron aus nach Rom zog und die Schlacht an der Milvischen Brücke gewann, dominierte das Christentum die Region. Auch unter den Franken dauerte diese Dominanz fort. Unter Ihnen übernahmen die vielen Klöster der Region sogar große Teile des Weinbaus. Erst unter Napoleon wurden die Klöster zu Beginn des 19. Jahrhunderts enteignet.

Sonneninsel

Auf dem Bild oben hat man vom Weinberg „Wintricher Ohligsberg“ einen schönen Blick auf die sogenannte „Sonneninsel“. Auf dieser „Sonneninsel“ in der Umgebung des Ortes Minheim befindet sich die Lage „Minheimer Rosenberg“. Der Weingarten bedeckt nahezu die gesamte Landzunge rund um das Dorf. Am hinteren Ende der „Sonneninsel“ liegen die massiven Felsen der Moselloreley und das Piesporter Goldtröpfchen
Rauch um Weinberg Minheimer Rosenberg bei blauem Himmel