Links ist eine alte Fichte. Der Weinberg Saarburger Rausch ist in der Mitte und Rechts. Links sind einige Häuser. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken über der Stadt Saarburg.

Saarburger Rausch

Der Steilhang

Der „Rausch“ kommt nicht nur vom Wein. Im lokalen Dialekt bedeutet es „Rusche“, also Geröll. Der steile Hang wurde daher als „Saarburger Rausch“ bezeichnet. Der Hang wölbt sich von Nordosten nach Westen und liegt direkt oberhalb des Ortes Saarburg. Auch der Fluss befindet sich in der Nähe, sodass ein besonderes Mikroklima entsteht. 

Böden des Saarburger Rausch

Die Böden bestehen neben Grauwacke auch Verwitterungsschiefer. Da dieser Schiefer sehr weich ist, kann man sie mit wenig Druck zerbrechen, wenn man dünne Stücke in die Hand nimmt. Besondere Bestandteile sind vulkanische Basaltgesteine sowie zwischenliegende rote Feinerde, die dem Boden skeletthaltige – als steinige – Beschaffenheit verleiht. Vulkanische Gesteine findet man auch auf anderen Saar-Weinbergen wie zum Beispiel dem Krettnacher Altenberg oder dem Krettnacher Euchariusberg.

Vom Saarburger Schlossberg kann man auf den Saarburger Rausch blicken. Runde Fenster mit Weinberg im Blick.