Blick auf den steilsten Weinberg Europas, den Bremmer Calmont, während eines magischen Sonnenuntergangs. Fluss Mosel im vorne links und Ort Bremm.

Bremmer Calmont

Der Calmont besteht aus verschiedenen Bereichen

Der Weinberg

Einst bezeichnete der Weinliebhaber Goethe (1749-1832) den imposanten Calmont als ,,Natur-Amphitheater”. Auf den mit bis zu über 80 Grad Steigung steilsten Weinbergsterrassen Europas sammeln sich die Reben des Weinberges. Durch die enorme Steigung ist der Weinberg für die Winzer nur sehr schwer zu bewirtschaften. Einige Bereiche des Weinberges liegen auf Felsvorsprüngen, die zu Fuß nur sehr schwer zu erreichen sind. Wenn man den Weinberg dann aber erst einmal erklommen hat, bietet er eine des schönsten Ausblicke auf eine Weintal überhaupt!

Weine und Bewirtschaftung

Die Lage Calmont ist nicht mehr nur für seine visuelle Imposanz, sondern auch wieder für die sensorische Imposanz seiner Weine bekannt. Zumal die Reben an den steilen Hängen werden beinahe ausschließlich von Hand bewirtschaftet, denn der Calmont lässt auch im 21. Jahrhundert eine maschinelle Bewirtschaftung aufgrund der Steigung und Terrassen nicht zu.

Gestein des Bremmer Calmont

Derartige Böden finden sich auch auf dem Wintricher Ohligsberg und geben den Rieslingweinen ein individuelles Profil. Beim Calmont liegt außerdem ein bis zu 60 prozentiger Steinanteil vor. Aufgrund der Geologie sind auf dem Calmont nur niedrige Erträge möglich. Daher ging der Weinanbau lange Zeit Jahr für Jahr zurück. Heute hat sich der Anbau jedoch wieder vergrößert.

Blick von Ediger-Eller auf Terassen des opulenten Bremmer Calmont.