Wiltinger Hölle

Ursprung

Die „Hölle“ hat ausnahmsweise keinen kirchlichen Ursprung. Der Name stammt aus dem Mittelhochdeutschen, nämlich dem Wort „Helde“, ab. Das bedeutet etwa „steiler Hang“. Die Wiltinger Hölle ist nach Süden ausgerichtet. Im Hang befinden sich Grauschieferböden mit Lehmbestandteilen. 

Der Steilhang Wiltinger Hölle

Der schwierig zu bewirtschaftende steile Hang liegt nahe an einer Saarschleife bei Kanzem. Dort sind die Bedingungen am ehesten mit den Voraussetzungen der wärmeren Mittelmosel vergleichbar. Durch die Ausrichtung nach Süden sind folglich extrem warme Temperaturen im Sommer zu erwarten.

Die Sonnen-Reflexionen der Saar heizen den Weinberg weiter auf. Damit ist es möglich sehr hohe Reifegrade zu erreichen. Die Rieslinge fallen dann etwas schwerer aus. Vergleichbare Bedingungen gibt es an den benachbarten Steilhängen Wiltinger Kupp, Wiltinger Braune Kupp und Wiltinger Gottesfuß.

Unten links verläuft die Saar. Am rechten Hang liegt der Weinberg Wiltinger Hölle. Unterhalb des Weinberges verläuft eine Bahnstrecke. Hinten ist ein bewaldeter Hang. Am blauen Himmel sind Wolken.